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Der Stamm der Dukha in der nördlichen Mongolei sah sich unerwartet mit einem existenziellen Territorialkonflikt konfrontiert. Doch ihr starkes Bekenntnis zu sich selbst half ihnen letzten Endes dabei, ihren angestammten nomadischen Lebensstil zu bewahren.

Der Stamm der Dukha in der nördlichen Mongolei sah sich unerwartet mit einem existenziellen Territorialkonflikt konfrontiert. Doch ihr starkes Bekenntnis zu sich selbst half ihnen letzten Endes dabei, ihren angestammten nomadischen Lebensstil zu bewahren.

Wir sind ein global agierender Finanzexperte mit Schweizer Wurzeln.
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Der Stamm der Dukha in der nördlichen Mongolei sah sich unerwartet mit einem existenziellen Territorialkonflikt konfrontiert. Doch ihr starkes Bekenntnis zu sich selbst half ihnen letzten Endes dabei, ihren angestammten nomadischen Lebensstil zu bewahren.

Das Bild zeigt ein Mädchen namens Tool vom Stamm der Dukha. Sobald die Rentiere zwei Jahre alt sind ("Dongor"), beginnen die Dukha, sie zu domestizieren. Da Erwachsene zu schwer sind, um die Jungtiere zu reiten, kommen zuerst die Kinder zum Zug. Ein Jahr später, wenn die Rentiere ausgewachsen sind ("Hoodai"), trainieren die Erwachsenen die Tiere weiter.

Am nördlichsten Punkt der Mongolei befindet sich die Provinz Chöwsgöl. In dieser Region leben die Dukha, eine kleine Gemeinschaft nomadischer Rentierzüchter, die auf Mongolisch Цаатан («Tsaatan») genannt werden. Ihr ganzes Leben dreht sich um ihre Rentiere, welche die Dukha mit dem grössten Respekt behandeln und als Teil der Familie betrachten. Die Rentiere sind nicht nur eine wichtige Quelle für Milch, aus der die Dukha Joghurt und Käse herstellen, sie sind auch unverzichtbare Begleiter, um sich in der Taiga fortzubewegen, dieser unwirtlichen Gegend, wo die Temperaturen an rauen Wintertagen bis auf –50 °C fallen können.

Das gegenseitige Vertrauen der Dukha zueinander und der bedingungslose Glaube an sich selbst waren seit jeher unabdingbar für ihre besondere Lebensart. Eines Tages wurde es jedoch plötzlich schwierig für die Dukha, ihren Grundsätzen weiterhin treu zu bleiben: Während des Kalten Krieges sahen sie sich gezwungen, ihr Territorium zu verlassen und ihren nomadischen Lebensstil aufzugeben.

Als wäre das nicht genug, wurde ihnen auch verboten, ihre schamanistischen und animistischen Traditionen weiter zu pflegen, womit sie sich immer mehr von ihrem kulturellen Erbe entfernten. Ihre Existenzängste wuchsen schliesslich ins Unermessliche, als ihre Haustiere zum Gemeingut ernannt wurden. Ohne ihre Tiere war es den Dukha unmöglich, ihren Lebensstil aufrechtzuerhalten.

Erst zwei Generationen später, als sich der Territorialkonflikt abgeschwächt hatte, entschieden sich die verbliebenen Familien, zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Sie zogen wieder in die Taiga und nahmen ihre ursprüngliche Lebensweise, die sie fast verloren hatten, erneut auf.

Trotz den schwierigen Bedingungen, denen sie in der Vergangenheit ausgesetzt waren, blieben sie sich selbst treu und vergassen nie, woher sie kamen. Nur dank dieser Entschlossenheit und der Liebe zu ihren Wurzeln leben noch heute um die 40 Dukha-Familien zusammen mit 650 Rentieren ihr Nomadenleben in der kargen Landschaft von Chöwsgöl, die sie ihr Zuhause nennen.

Über den Fotografen

Jeroen Toirkens (Niederlande, geb. 1971) studierte Photographic Design an der Royal Academy for the Visual Arts in Den Haag. Er arbeitet seit 1995 als freier Fotograf und Filmemacher. In seiner Arbeit befasst er sich vor allem mit sozialdokumentarischer Fotografie und Slow Journalism. Toirkens Fotografien wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Zeitungen und Magazinen publiziert.

Seine Faszination für das Nomadentum entdeckte Toirken 1999. Damals arbeitete er an Dokumentationen über Nomadenfamilien im türkischen Bolkar-Gebirge sowie über die Lebensweise der Yörük in Anatolien, die unter dem Druck der sich modernisierenden Türkei litten. Daraufhin rief Toirken das Projekt NOMADSLIFE ins Leben. Seither hat er die Dukha fünf Mal besucht und sich mit jeder einzelnen Familie getroffen.

2011 unterstrich Toirken sein Engagement für die Dukha, indem er die NOMADSLIFE Foundation gründete. Diese Stiftung stellt finanzielle Mittel zur Verfügung, um jungen Dukha eine Ausbildung zu ermöglichen. Zurzeit profitieren neun Studenten von diesem Angebot.

Neben den Bildern über die Dukha umfasst Toirkens Portfolio auch Fotoarbeiten über Nomadenstämme in Kirgistan, Marokko, Russland, der Türkei, Nordsibirien, Alaska und in den Taigas Südsibiriens und der nördlichen Mongolei. Im Laufe der Jahre wurde seine Arbeit über Nomaden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet.

Jeroen Toirkens – das Interview

Das Bild zeigt ein Mädchen namens Tool vom Stamm der Dukha. Sobald die Rentiere zwei Jahre alt sind ("Dongor"), beginnen die Dukha, sie zu domestizieren. Da Erwachsene zu schwer sind, um die Jungtiere zu reiten, kommen zuerst die Kinder zum Zug. Ein Jahr später, wenn die Rentiere ausgewachsen sind ("Hoodai"), trainieren die Erwachsenen die Tiere weiter.

Am nördlichsten Punkt der Mongolei befindet sich die Provinz Chöwsgöl. In dieser Region leben die Dukha, eine kleine Gemeinschaft nomadischer Rentierzüchter, die auf Mongolisch Цаатан («Tsaatan») genannt werden. Ihr ganzes Leben dreht sich um ihre Rentiere, welche die Dukha mit dem grössten Respekt behandeln und als Teil der Familie betrachten. Die Rentiere sind nicht nur eine wichtige Quelle für Milch, aus der die Dukha Joghurt und Käse herstellen, sie sind auch unverzichtbare Begleiter, um sich in der Taiga fortzubewegen, dieser unwirtlichen Gegend, wo die Temperaturen an rauen Wintertagen bis auf –50 °C fallen können.

Das gegenseitige Vertrauen der Dukha zueinander und der bedingungslose Glaube an sich selbst waren seit jeher unabdingbar für ihre besondere Lebensart. Eines Tages wurde es jedoch plötzlich schwierig für die Dukha, ihren Grundsätzen weiterhin treu zu bleiben: Während des Kalten Krieges sahen sie sich gezwungen, ihr Territorium zu verlassen und ihren nomadischen Lebensstil aufzugeben.

Als wäre das nicht genug, wurde ihnen auch verboten, ihre schamanistischen und animistischen Traditionen weiter zu pflegen, womit sie sich immer mehr von ihrem kulturellen Erbe entfernten. Ihre Existenzängste wuchsen schliesslich ins Unermessliche, als ihre Haustiere zum Gemeingut ernannt wurden. Ohne ihre Tiere war es den Dukha unmöglich, ihren Lebensstil aufrechtzuerhalten.

Erst zwei Generationen später, als sich der Territorialkonflikt abgeschwächt hatte, entschieden sich die verbliebenen Familien, zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Sie zogen wieder in die Taiga und nahmen ihre ursprüngliche Lebensweise, die sie fast verloren hatten, erneut auf.

Trotz den schwierigen Bedingungen, denen sie in der Vergangenheit ausgesetzt waren, blieben sie sich selbst treu und vergassen nie, woher sie kamen. Nur dank dieser Entschlossenheit und der Liebe zu ihren Wurzeln leben noch heute um die 40 Dukha-Familien zusammen mit 650 Rentieren ihr Nomadenleben in der kargen Landschaft von Chöwsgöl, die sie ihr Zuhause nennen.

Über den Fotografen

Jeroen Toirkens (Niederlande, geb. 1971) studierte Photographic Design an der Royal Academy for the Visual Arts in Den Haag. Er arbeitet seit 1995 als freier Fotograf und Filmemacher. In seiner Arbeit befasst er sich vor allem mit sozialdokumentarischer Fotografie und Slow Journalism. Toirkens Fotografien wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Zeitungen und Magazinen publiziert.

Seine Faszination für das Nomadentum entdeckte Toirken 1999. Damals arbeitete er an Dokumentationen über Nomadenfamilien im türkischen Bolkar-Gebirge sowie über die Lebensweise der Yörük in Anatolien, die unter dem Druck der sich modernisierenden Türkei litten. Daraufhin rief Toirken das Projekt NOMADSLIFE ins Leben. Seither hat er die Dukha fünf Mal besucht und sich mit jeder einzelnen Familie getroffen.

2011 unterstrich Toirken sein Engagement für die Dukha, indem er die NOMADSLIFE Foundation gründete. Diese Stiftung stellt finanzielle Mittel zur Verfügung, um jungen Dukha eine Ausbildung zu ermöglichen. Zurzeit profitieren neun Studenten von diesem Angebot.

Neben den Bildern über die Dukha umfasst Toirkens Portfolio auch Fotoarbeiten über Nomadenstämme in Kirgistan, Marokko, Russland, der Türkei, Nordsibirien, Alaska und in den Taigas Südsibiriens und der nördlichen Mongolei. Im Laufe der Jahre wurde seine Arbeit über Nomaden immer wieder mit Preisen ausgezeichnet.

Jeroen Toirkens – das Interview

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Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Abgrund. Aber Sie überleben nicht nur, sondern treiben Ihr Leben vorwärts bis zu einem Punkt, der für jeden vernünftigen Geist undenkbar schien. Dies ist die aussergewöhnliche Geschichte von Timmy Turner.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Abgrund. Aber Sie überleben nicht nur, sondern treiben Ihr Leben vorwärts bis zu einem Punkt, der für jeden vernünftigen Geist undenkbar schien. Dies ist die aussergewöhnliche Geschichte von Timmy Turner.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Abgrund. Aber Sie überleben nicht nur, sondern treiben Ihr Leben vorwärts bis zu einem Punkt, der für jeden vernünftigen Geist undenkbar schien. Dies ist die aussergewöhnliche Geschichte von Timmy Turner.

Das Bild zeigt einen Surfer, der ein Surfbrett ohne Finnen benutzt. «Finless-Surfen» ist zwar nicht die gängigste Surfart, aber es gibt gute Gründe, die für diese Technik sprechen. So kann der Surfer damit sehr schnell und ohne Widerstand unterwegs sein und gleichzeitig lange, seichte Point-Breaks geniessen. Zudem handelt es sich um eine sehr unkonventionelle Technik, die von Individualismus zeugt. In der Situation auf dem Bild paddelt das Model einfach durch die Eisschollen in der isländischen Gletscherlagune Jökulsárlón, um die Gegend zu erkunden.

Timmy Turner (37) ist ein professioneller Surfer und Filmemacher, Ehemann und Vater von sechs Kindern. Er kommt aus Huntington Beach, Kalifornien. Turner ist ein ganz aussergewöhnlicher Mensch. Was im zarten Alter von fünf Jahren begann, wurde zu einer echten Leidenschaft: Heute blickt Turner den gefährlichsten Wellen unerschrocken ins Auge, wenn der Wind übers Meer peitscht. Über sich selbst sagt er, dass er den Ritt in einer Barrel, also im Inneren einer sich brechenden Welle, im Blut habe. Ironischerweise war es keine Welle, die seinem Leben 2005 beinahe ein Ende setzte.

Turners Familie lebt und arbeitet schon in der dritten Generation in Huntington Beach. Schon immer fühlte Turner sich magisch vom Wasser angezogen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er sich nach Europa und Asien aufmachen würde, um die dortigen Wellen zu erkunden. Turner und seine Freunde mieden jedoch die überfüllten Surfer-Hotspots.

Auf ihren Surftrips bewegten sie sich stets jenseits der ausgetretenen Pfade und verzichteten auf den Luxus von Hotels und dergleichen. Ungezähmt, wild und im Einklang mit der Natur durchs Leben zu gehen war für Turner nie bloss eine Idee, sondern immer schon ein Versprechen an sich selbst.

Im Dezember 2005 wurde sein Leben jedoch jäh auf den Kopf gestellt. Anders als man vermuten würde, geschah es nicht bei einem «barrel ride» in Hawaii oder weit entfernt auf Bali, sondern zu Hause in seiner Heimat. Es geschah zu Hause in seiner Heimat. Während eines Übungsschwimmens infizierte sich Turner mit einem Bakterium mit dem klangvollen Namen Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA), allgemein bekannt als Staphylokokken. Das Bakterium, das seine Nasennebenhöhlen infizierte, gelang vermutlich durch Kontakt mit kontaminiertem Wasser in seinen Körper.

Da MRSA gegen die gängigen Antibiotika resistent war, frass es sich durch Turners Nasennebenhöhlen und seinen Schädel, was rasch zu einem Anschwellen seines Gehirns und 41,5 °C Fieber führte. Schliesslich fiel er ins Koma. Am 17. Dezember 2005 öffnete Dr. Richard Kim im Hoang Memorial Hospital in Newport Beach Turners Schädel und wurde Zeuge der schwersten Infektion des Gehirns, die er je gesehen hatte.

Aus ärztlicher Sicht gab es für Dr. Kim wenig Grund zur Hoffnung. Trotzdem entfernte er während einer zweistündigen Operation drei Viertel von Turners Schädel, um einerseits den Druck zu verringern, der durch die Schwellung verursacht wurde, und andererseits die Infektion zu beseitigen.

Turner wurde im Februar 2006 aus dem Spital entlassen. Da er praktisch keinen Schädel mehr hatte, trug er einen Helm, um seinen Kopf zu schützen. Im April setzte Dr. Kim ihm einen künstlichen Schädel ein, der aus zwei synthetischen Formen bestand, die wiederum durch 15 Schrauben zusammengehalten wurden. Es versteht sich von selbst, dass Turner angehalten wurde, sich von tropischen Gewässern fernzuhalten, weil Staphylokokken dort grassieren. Was die Ärzte damit wirklich meinten, war, dass Turner das Surfen besser ganz aufgeben würde.

Wen überrascht es, dass Turner dazu nicht bereit war? Er war geradezu getrieben vom Wunsch, seiner Leidenschaft nachzugehen. Und so begann er mit grosser Entschlossenheit, in den Ozeanen der Welt nach Möglichkeiten zu suchen, seinen Traum wieder zu leben. Und er wurde fündig: Staphylokokken mögen keine kalten Gewässer. Nach Rücksprache mit seinen Ärzten reiste er mit seinem Surfboard nordwärts und machte Halt in Alaska, Kanada und Island. Und in diesen eisigen Gewässern fand er seinen neuen Surf-Himmel: Umgeben von Schnee, Gletschern und manchmal sogar Bären fühlt er sich heute endlich wieder lebendig.

Ein Neoprenanzug schützt ihn nicht nur vor der Gefahr offener Wunden, sollte er ein Riff streifen, sondern dank einer Wärmevorrichtung im Rückenteil auch vor der klirrenden Kälte.

Surfen im Eiswasser
mit Timmy Turner

Das Bild zeigt einen Surfer, der ein Surfbrett ohne Finnen benutzt. «Finless-Surfen» ist zwar nicht die gängigste Surfart, aber es gibt gute Gründe, die für diese Technik sprechen. So kann der Surfer damit sehr schnell und ohne Widerstand unterwegs sein und gleichzeitig lange, seichte Point-Breaks geniessen. Zudem handelt es sich um eine sehr unkonventionelle Technik, die von Individualismus zeugt. In der Situation auf dem Bild paddelt das Model einfach durch die Eisschollen in der isländischen Gletscherlagune Jökulsárlón, um die Gegend zu erkunden.

Timmy Turner (37) ist ein professioneller Surfer und Filmemacher, Ehemann und Vater von sechs Kindern. Er kommt aus Huntington Beach, Kalifornien. Turner ist ein ganz aussergewöhnlicher Mensch. Was im zarten Alter von fünf Jahren begann, wurde zu einer echten Leidenschaft: Heute blickt Turner den gefährlichsten Wellen unerschrocken ins Auge, wenn der Wind übers Meer peitscht. Über sich selbst sagt er, dass er den Ritt in einer Barrel, also im Inneren einer sich brechenden Welle, im Blut habe. Ironischerweise war es keine Welle, die seinem Leben 2005 beinahe ein Ende setzte.

Turners Familie lebt und arbeitet schon in der dritten Generation in Huntington Beach. Schon immer fühlte Turner sich magisch vom Wasser angezogen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er sich nach Europa und Asien aufmachen würde, um die dortigen Wellen zu erkunden. Turner und seine Freunde mieden jedoch die überfüllten Surfer-Hotspots.

Auf ihren Surftrips bewegten sie sich stets jenseits der ausgetretenen Pfade und verzichteten auf den Luxus von Hotels und dergleichen. Ungezähmt, wild und im Einklang mit der Natur durchs Leben zu gehen war für Turner nie bloss eine Idee, sondern immer schon ein Versprechen an sich selbst.

Im Dezember 2005 wurde sein Leben jedoch jäh auf den Kopf gestellt. Anders als man vermuten würde, geschah es nicht bei einem «barrel ride» in Hawaii oder weit entfernt auf Bali, sondern zu Hause in seiner Heimat. Es geschah zu Hause in seiner Heimat. Während eines Übungsschwimmens infizierte sich Turner mit einem Bakterium mit dem klangvollen Namen Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA), allgemein bekannt als Staphylokokken. Das Bakterium, das seine Nasennebenhöhlen infizierte, gelang vermutlich durch Kontakt mit kontaminiertem Wasser in seinen Körper.

Da MRSA gegen die gängigen Antibiotika resistent war, frass es sich durch Turners Nasennebenhöhlen und seinen Schädel, was rasch zu einem Anschwellen seines Gehirns und 41,5 °C Fieber führte. Schliesslich fiel er ins Koma. Am 17. Dezember 2005 öffnete Dr. Richard Kim im Hoang Memorial Hospital in Newport Beach Turners Schädel und wurde Zeuge der schwersten Infektion des Gehirns, die er je gesehen hatte.

Aus ärztlicher Sicht gab es für Dr. Kim wenig Grund zur Hoffnung. Trotzdem entfernte er während einer zweistündigen Operation drei Viertel von Turners Schädel, um einerseits den Druck zu verringern, der durch die Schwellung verursacht wurde, und andererseits die Infektion zu beseitigen.

Turner wurde im Februar 2006 aus dem Spital entlassen. Da er praktisch keinen Schädel mehr hatte, trug er einen Helm, um seinen Kopf zu schützen. Im April setzte Dr. Kim ihm einen künstlichen Schädel ein, der aus zwei synthetischen Formen bestand, die wiederum durch 15 Schrauben zusammengehalten wurden. Es versteht sich von selbst, dass Turner angehalten wurde, sich von tropischen Gewässern fernzuhalten, weil Staphylokokken dort grassieren. Was die Ärzte damit wirklich meinten, war, dass Turner das Surfen besser ganz aufgeben würde.

Wen überrascht es, dass Turner dazu nicht bereit war? Er war geradezu getrieben vom Wunsch, seiner Leidenschaft nachzugehen. Und so begann er mit grosser Entschlossenheit, in den Ozeanen der Welt nach Möglichkeiten zu suchen, seinen Traum wieder zu leben. Und er wurde fündig: Staphylokokken mögen keine kalten Gewässer. Nach Rücksprache mit seinen Ärzten reiste er mit seinem Surfboard nordwärts und machte Halt in Alaska, Kanada und Island. Und in diesen eisigen Gewässern fand er seinen neuen Surf-Himmel: Umgeben von Schnee, Gletschern und manchmal sogar Bären fühlt er sich heute endlich wieder lebendig.

Ein Neoprenanzug schützt ihn nicht nur vor der Gefahr offener Wunden, sollte er ein Riff streifen, sondern dank einer Wärmevorrichtung im Rückenteil auch vor der klirrenden Kälte.

Surfen im Eiswasser
mit Timmy Turner

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